Unser Bauernhof

Krappfelder Eis

am Bio-Bauernhof
in Kappel am Krappfeld

Kappel am Krappfeld liegt 25 km nördlich von Klagenfurt, im Bezirk St. Veit an der Glan. Neben vielen Wanderwegen und historischen Plätzen befindet sich hier unser Bauernhof Pobaschnig, wo wir unser Krappfelder Eis produzieren.

Seit den 50iger Jahren ist unser, zwischen den grünen Hügeln des Krappfeldes gelegener Bio-Bauernhof, schon in Familienbesitz. Im ausgebauten Hof leben inzwischen drei Generationen mit 50 Kühen, 25 Kälbern, 10 Katzen und einem Hund – meist – in trauter Eintracht unter einem Dach.

Tradition und Weitblick

Gemeinsam wirtschaften für eine nachhaltige Zukunft

Nachhaltigkeit und Regionalität stehen für Bernd und Petra Pobaschnig ganz oben. Unsere MitarbeiterInnen sind aus der Region, Photovoltaik-Zellen produzieren unseren Strom, der die Hackschnitzelheizung speist und die Abwärme unserer Kühl- und Gefrierhäuser heizt unser Wasser. Darauf sind wir stolz.

2021 wurden wir mit der EFK-Zertifikat A4 vom Energieforum Kärnten ausgezeichnet.

50

Jahre

Der Bauernhof Pobaschnig

In Familientradition
geführter Bauernhof

Unser Bauernhof ist ein Vollerwerbsbetrieb. Es befanden sich 2 Bauernhöfe im Familienbesitz, betrieben von Karl und Irmgard Pobaschnig. Als es zur Betriebsübergabe kam, übernahm der, Bernd Pobaschnig, den Bauernhof am Krappfeld. Der 2. Sohn, Karl-Heinz Pobaschnig, führte den 2. Betrieb weiter.

Nach der Betriebsübernahme im Dezember 2011 haben wir die zusätzlichen Betriebsschwerpunkte „Ziegenmilch“, „Speiseeis-Erzeugung“ und “Selbstbedienungs-Genusshütten” ins Leben gerufen und uns dadurch eine sichere Existenz geschaffen.

Weiterentwicklung

Wir haben investiert
für noch mehr Qualität

Wir haben in den letzten Monaten in unseren Betrieb investiert. Denn bevor unser Eis in die Becher kommt, passiert bei uns am Hof einiges im Hintergrund: Der neue Güllespaltenroboter sorgt im Stall regelmäßig für saubere Wege, reduziert die Rutschgefahr für unsere Tiere und unterstützt uns bei der täglichen Arbeit. Und in der neuen Maschinenhalle können wir Geräte, Maschinen und Betriebsmittel besser vor der Witterung schützen und einfacher instand halten. Das erhöht die Lebensdauer unserer Maschinen. Gleichzeitig entstehen mehr Platz und bessere Abläufe am Hof.

Beide Investitionen wurden mit Unterstützung von
Bund, Land und Europäischer Union gefördert.
Herzlichen Dank.

Der Güllespaltenroboter

Der Güllespaltenroboter ist ein automatisiertes Reinigungssystem für Stallanlagen mit Spaltenböden. Seine Aufgabe besteht darin, Gülle und Verschmutzungen selbstständig von den Lauf- und Verkehrsflächen zu entfernen und in die darunterliegenden Güllekanäle zu befördern. Durch den regelmäßigen und automatisierten Reinigungsvorgang werden die Stallhygiene verbessert, die Rutschgefahr für Tiere reduziert, die Klauengesundheit der Tiere wird verbessert und die Ammoniakemissionen verringert. Gleichzeitig wird der Arbeitsaufwand für Landwirte deutlich gesenkt. Der Einsatz des Güllespaltenroboters trägt somit zu einer effizienteren, tiergerechteren und umweltfreundlicheren Stallbewirtschaftung bei.

Neubau einer Maschinenhalle

Im Rahmen dieses Projekts wird auf unserem landwirtschaftlichen Betrieb eine neue Maschinenhalle errichtet. Ziel des Neubaus ist die witterungsgeschützte Unterbringung und Instandhaltung von landwirtschaftlichen Maschinen, Geräten und Betriebsmitteln sowie die Schaffung zusätzlicher Lager- und Arbeitsflächen.

Durch die neue Maschinenhalle werden die vorhandenen Betriebskapazitäten erweitert, die Lebensdauer der Maschinen durch einen besseren Witterungsschutz erhöht und Arbeitsabläufe effizienter gestaltet. Das Projekt trägt zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung unseres landwirtschaftlichen Betriebs bei.

Bernd & Petra Pobaschnig

"Es ist nie zu spät
mit irgendetwas anzufangen"

Das ist das Motto von Bernd Pobaschnig. Nicht immer war es leicht den Hof im Vollerwerb zu erhalten. Zu Beginn des Bauernhofs wurde nur Kuhmilch und etwas Käse produziert. Etwas später kamen dann Ziegen dazu. Hier fand Petra Pobaschnig ihren Platz! Bernd und seine Eltern waren immer schon im Stall. Nach drei Kindern und zehn Jahren stürzte sich Petra in den Ziegenstall und übernahm die Obhut der 25 Milchziegen.

Die jungen Ziegen produzierten nur 1-2 Liter Milch pro Tag. Schnell war klar, die reine Milchproduktion und Lieferung von Kuh- und Ziegenmilch wird nicht ausreichen, um den Vollerwerbsbetrieb langfristig zu erhalten. “Einige Ideen gingen uns durch den Kopf.”

Nachdem Bernd Pobaschnig zeitgleich keine Kuhmilch mehr vertragen konnte und ein großer Hühnerstall dann doch nicht so den Vorstellungen von Petra Pobaschnig entsprach, wurde bald die Idee mit der Eisproduktion aus Ziegenmilch geboren.

Von der Allergie zur Innovation

Aufstehen, Krone richten,
und weitergehen

Ein benachbarter Bauer hatte bereits Erfahrung mit der Eisproduktion und half Bernd und Petra bei ihrem ersten Eisversuch. Der Versuch sollte jedoch erst im Winter stattfinden. Über einen Bekannten fanden sie dann eine Eismaschine.

“Rückschläge und immer wieder aufzustehen, gehören einfach dazu”, daran glaubt Bernd Pobaschnig, Erfinder und Betreiber vom Krappfelder Eis, felsenfest. Also ging man das Risiko ein, kaufte die Maschine und legte los! Natürlich ging mal alles erdenkliche schief, doch es schmeckte gut! So starteten wir mit der Produktion von 100% biologischem Ziegenmilcheis.

2013 wurde dann der erste Tiefkühlschrank mit Krappfelder Eis in eine Selbstbedienungshalle gestellt und war schneller weg als man glauben konnte!In Kürze darauf folgte auch schon das Kuhmilicheis. Das Krappfelder Eis war geboren und der Vollerwerbsbetrieb war voll im Gange!

Wir sind ein klassischer Familienbetrieb in dem jeder und jede tatkräftig mit anpacken. Dabei darf aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Icon Katze Milch